Namibia 2017

Sonntag, 21. Mai 2017 - 17:42 Uhr

Etappe 1

Erster Stopp: Frankfurt

Montag, 22. Mai 2017 - 18:12 Uhr

Windhoek

Anreise problemlos erledigt. Windhoek empfing uns mit Sonne und angenehmen 19 Grad. Nach einer sehr ausführlichen Anleitung "Wie wechsle ich einen Reifen" (das hatten wir noch nie!) durch den Avis-Mitarbeiter bezogen wir Quartier in Klein Windhoek. Bärenpaviane, Erdmännchen und namibisches Bier + Burger kreuzten bereits unseren Weg ;-) Zum Abschluss: Stadtspaziergang inkl. Besichtigung des Meteoritenbrunnens* (siehe Foto) - jetzt freu ich mich aber schon auf ein bisschen Schlaf... (C ) *Bestandteile des größten bekannten Meteoritenschauers

Dienstag, 23. Mai 2017 - 16:31 Uhr

Kalahari, Giraffen und Co

Wow - was für ein erster Tag in Namibia! Zeitig ging es in Windhoek los Richtung Kalahari. Dort packten wir bei warmen, aber verträglichen 26 Grad unsere Wanderschuhe aus und marschierten gute drei Stunden durch die Steppe mit ihren roten Sanddünen. Und dann erspähten wir sie - unsere ersten Giraffen in freier Wildbahn; es war gleich eine ganze, fünfköpfige Giraffen-Family! (zwei davon seht ihr auf dem Foto; ist von der Kamera abfotografiert - fürs Handy war das dann doch a bissi zu steil). Ebenfalls bei der Wanderung gesichtet: Oryx-Antilopen, eine Gnu-Herde, Warzenschweine. Jetzt gab's namibisches Bier zum tollen Sonnenuntergang über der Kalahari - so kann es weitergehen :-) (D)

Dienstag, 23. Mai 2017 - 16:35 Uhr

Pool in der Kalahari

Abkühlung nach dem Trail - Pool in unserer Lodge :-)

Mittwoch, 24. Mai 2017 - 17:17 Uhr

Von der Kalahari in den Fish River Canyon

Bevor ich über den heutigen Tag erzähle noch ein Wort zum gestrigen Sternenhimmel: wow!!! Die heutige Etappe war planmäßig die längste des Urlaubs, 6 Stunden reine Fahrzeit quer durchs Land Richtung Süden. Dennoch wars ganz und gar nicht fad, sondern spannend zu sehen, wie sich die Landschaft veränderte. Zwischendurch stoppten wir beim Köcherbaumwald (Foto), der eigentlich eine Ansammlung von bis zu 300 Jahre alten Aloen ist, und beim Giant's Playground (=viele große und kleine Steinhaufen). Den Sonnenuntergang genossen wir am Hügel neben unserer Lodge beim Fish River Canyon, fast zu schön um wahr zu sein... (C)

Mittwoch, 24. Mai 2017 - 17:24 Uhr

On the road

...to Fish River Canyon

Donnerstag, 25. Mai 2017 - 07:14 Uhr

Guten Morgen aus der Steinwüste

Guten Morgen aus unserer Hütte in der Steinwüste. Heute auf dem Programm: eine Tages-Trekking-Tour in den Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt.

Donnerstag, 25. Mai 2017 - 17:03 Uhr

Yuhuu - Zebras am Canyon

Gnus, Oryx-Antilopen und Kudus machen nicht nur in der freien Wildbahn, sondern auch auf dem Teller gute Figur - als Gulasch, Carpaccio und getrocknete Biltong. Davon überzeugten wir uns beim Abendessen. Wie Zebra schmecken, wissen wir hingegen noch nicht - aber wir haben heute gleich sieben in freier Wildbahn am Rand des Fish River Canyon erspäht (Foto ist wieder vom Fotoapparat abfotografiert - den ach so tollen Handykameras ist sowas halt immer noch zu steil). Der Canyon selbst wurde seinem Ruf (zweitgrößter Canyon der Welt) gerecht und begeisterte uns restlos. Das tat auch die Allradpiste, über die sich zum Glück außer uns kaum wer wagte - wir hatten den Canyon also großteils für uns alleine ;-)

Donnerstag, 25. Mai 2017 - 17:14 Uhr

So schaut er aus...

...der Canyon.

Freitag, 26. Mai 2017 - 16:27 Uhr

Grüße aus Aus

Springbock ergänzten wir heute auf unserer Tiersichtungs-Liste. Oryx-Antilopen und Springböcken begegneten wir sowohl in der Früh als auch jetzt am Abend. Sie schauen nicht nur nett aus, sie schmecken auch gut. Apropos schmecken: Gestern verkosteten wir den Spirit of Namibia - einen Bitter aus Teufelskralle (die stammt aus dem Süden Afrikas): a net schlecht - und soooooo xund.
Nach der Ankunft in Aus ging's in die Geisterschlucht und dann rauf auf den Berg, wo wir den ersten Blick auf die Namib genossen. Die muss aber noch einen Tag warten, denn morgen geht es nach Lüderitz an die Küste (C).

Freitag, 26. Mai 2017 - 16:30 Uhr

Blick in die Namib

Freitag, 26. Mai 2017 - 19:06 Uhr

Fragen, Kommentare, Anmerkungen...

...zum Blog bitte an Christinas private E-Mail-Adresse.

Samstag, 27. Mai 2017 - 17:28 Uhr

Wüste, Wildpferde und Meer

Gestern haben wir sie noch aus der Ferne gesehen, heute sind wir mitten hinein gefahren - in die Namib, die älteste und trockenste Wüste der Welt. Und wir vermuten - sie ist auch die windigste, weil der verwehte Sand zeitweise die Fahrbahn ordentlich verschwinden hat lassen. Zur Belohnung haben wir sensationelle Eindrücke mitgenommen und Fotos der Wüsten-Wildpferde, die in diesem Klima irgendwie überleben können. Keine Belohnung, zumindest keine in Form von Diamanten gab's in Kolmanskop - einer Geisterstadt, die vom Diamanten-Boom in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geblieben ist. Auch heute noch zählt Namibia zu den großen Diamanten-Produzenten der Welt - weshalb die Namib in diesem Bereich neben der Straße Sperrgebiet ist. Aja, in Lüderitz waren wir dann auch noch - neben deutschem Kleinstadt-Feeling gab's hier endlich auch wieder Meerluft, frische Austern (lecker!) und - Flamingos ;-)

Samstag, 27. Mai 2017 - 19:14 Uhr

So - jetzt auch das Bild

... aus Kolmanskop.

Samstag, 27. Mai 2017 - 19:18 Uhr

Wildpferde jetzt im Bild

... für die Tierli-Freunde. Gelandet sind die Wildpferd-Vorfahren hier übrigens, weil sie im Ersten Weltkrieg bei einem Angriff den Soldaten "abgehauen" sind. Im Laufe der Generationen haben sie gelernt, mit ganz wenig Wasser und Nahrung auszukommen - und sind deshalb jetzt fit für die lebensfeindliche Namib-Wüste.

Samstag, 27. Mai 2017 - 19:23 Uhr

Und eins noch...

...deutsche Bausubstanz in Lüderitz (12.000 Einwohner).

Samstag, 27. Mai 2017 - 19:42 Uhr

Raucherplatz

.... in der namibischen Wüste.

Montag, 29. Mai 2017 - 17:06 Uhr

Bis ans Ende der Welt

... und noch zwanzig Kilometer weiter. So fühlte sich gestern die Anreise zur Koiimasis Ranch mitten in den Tirasbergen an. Daniel hatte seine helle Freude, denn der Pad (Piste), der dorthin führte, war ein Spaß für Allradfahrer. Für Beifahrer weniger...
Nur vier komfortable Hütten gibt es dort, rundherum nur unzählige neugierige Klippschliefer (sehen aus wie Murmeltiere). Natürlich mussten wir wieder rauf auf den Berg klettern. Belohnt wurden wir mit einem tollen Ausblick auf die Namib. Wlan gab's nicht, daher auch der verspätete Bericht. Auch heute ist das Netz in der Desert Homestead Lodge eher wackelig - mal schauen, ob sich die Bilder laden lassen. Denn es gäbe ein paar coole vom heutigen Tag. Namib und Berge, Wüste und Savanne, alles war dabei. Die Stars waren jedoch die Tiere: Neben Oryx-Antilopen, Springböcken und Straußen begeisterten uns heute vor allem Berg-Zebras. Die sind recht selten, für uns haben sie sich aber zusammengerottet und in Foto-Distanz neben die Straße gestellt. Sehr nett, finde ich. Und morgen geht's so richtig in die Dünen (C).

Dienstag, 30. Mai 2017 - 08:09 Uhr

Boxenstopp

Heute leisten wir uns mal `nen neuen Reifen :-)

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:31 Uhr

Mars meets Tatooine

Foto von vorgestern...

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:50 Uhr

Hot in the dunes

Jeder Tag in Namibia liefert neue Wow-Erlebnisse. Heute waren es vor allen 2: Zuerst die riesigen Dünen rund um das Soussusvlei - eine davon, "Big Daddy", erklommen wir bei über 30 Grad. Das Runterhüpfen war dann die Belohnung für die Mühen. Die Dünen-Landschaft hatte schon ihren eigenen Charme. Das 2. Highlight war der Sonnenuntergang. Da wir zu spät dran waren, um die Lodge rechtzeitig für den Sundowner zu erreichen, blieben wir einfach auf einer Anhöhe stehen und genossen den Ausblick auf Savanne und Berge. Gleich in der Nähe graste eine große Herde Zebras, unter die sich auch Oryx-Antilopen und Springböcke gemischt hatten. Unbeschreiblich! Zum Abendessen gab's ein ausgezeichnetes Oryx-Steak und einen südafrikanischen Cuvee. Was will man mehr?

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:55 Uhr

Bergzebra

...erstmals gestern gesichtet.

Dienstag, 30. Mai 2017 - 18:56 Uhr

Soussusvlei

Dienstag, 30. Mai 2017 - 19:14 Uhr

Abendstimmung

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 20:40 Uhr

(Klein-)Stadtluft

Unter mehreren guten Lokalen die Wahl für das Dinner und das Sundowner-Bierchen haben, endlich wieder duschen ohne auf den Wasserverbrauch zu schauen, halbwegs flottes Wlan haben und zumindest ein paar Kilometer asphaltierte Straßen - nach acht Tagen in der Wildnis ist es auch wieder mal schön in einer Stadt zu sein. Mit seinen 45.000 Einwohnern ist Swakopmund zwar keine Mega-City, aber ein bisschen Stadt ist es schon - und noch dazu die "deutscheste" in Namibia. Unzählige Fachwerksbauten, deutsche Seebad-Reminiszenzen, Brauhäuser mit Bratwurst und Stelze, kühle Temperaturen (nur 18 Grad!), die lutherische Kirche und Straßennamen wie Bismarck-Straße sorgen im Kontrast mit den Dünen der Namib für ein schräges Gefühl. Weniger schräg, dafür brennend heiß war es nur 15 Kilometer von Swakopmund entfernt in der Namib, die uns heute mit 36 Grad empfing - und damit zeigte, dass sie auch im namibischen Winter keine Lulu-Wüste ist. Wir ließen uns davon aber nicht beeindrucken und kraxelten auf dem Vogelfedern-Berg herum - der ist aus Granit und liegt witzigerweise wie Gmünd punktgenau auf dem 15. Längengrad. Spektakulär war nach unserer frühmorgendlichen Wanderung mit Zebra-Sichtung (die Leoparden haben sich leider wieder gut versteckt) auch die Fahrt dorthin, die uns von der tollen Rostock-Ritz-Lodge über die beeindruckenden Naukluft-Berge und durch mehrere Canyons führte.

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 20:49 Uhr

15. Meridian

... gleicher Längengrad wie Gmünd mitten in der Namib (der Typ auf dem Bild dürfte manchem/mancher bekannt vorkommen ;-))

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 20:52 Uhr

Wüstenstimmung

... bei winterlichen 36 Grad.

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 20:55 Uhr

Sonnenuntergang

... am Pier in Swakopmund.

Mittwoch, 31. Mai 2017 - 20:58 Uhr

Und noch was

... für die Tierli-Freunde - Erdmännchen beim Suchen nach irgendwas. Vielleicht nach einem namibischen Diamanten?

Donnerstag, 1. Juni 2017 - 17:23 Uhr

Robben!!

Da wir für zwei Nächte in Swakopmund bleiben, konnten wir den heutigen Tag nutzen, um gemütlich die Skelettküste ein Stück hinauf zu fahren. Die Robben- Kolonie (eigentlich Südafrikanische Seebären) am Cape Cross war natürlich Pflicht. Wir haben ja schon einige Kolonien an verschiedenen Orten gesehen, aber noch nie sowas!!! Robben (vor allem Mamas und Babys) soweit das Auge reichte! 150.000 sind dort aktuell. Und sie machen nicht nur einen riesen Lärm, sie sind auch olifaktorisch sehr auffällig (heißt: Sie stinken bestialisch.) Habe mir die Haare schon mehrfach gewaschen und irgendwie hängt mir der Geruch noch immer in der Nase. Aber das Erlebnis war unglaublich. Das Foto, das ich gleich blogge, zeigt nur einen kleinen Ausschnitt. Den Nachmittag genossen wir dann in Swakopmund am Strand...morgen sagen wir der Küste goodbye und fahren wieder ins Landesinnere.

Donnerstag, 1. Juni 2017 - 17:27 Uhr

Nur ein kleiner Ausschnitt...

Donnerstag, 1. Juni 2017 - 17:29 Uhr

Süß, oder?

Freitag, 2. Juni 2017 - 18:54 Uhr

Twyfelfontein

.... im Abendlicht.

Freitag, 2. Juni 2017 - 19:46 Uhr

Elefanten und Co.

Neben Oryx-Antilopen und Springböcken begleiteten uns heute auch Elefanten, Hyänen und Leoparden auf unserem Weg von Swakopmund in den Norden Namibias. Einziges Problem: Von den Leoparden und Hyänen sahen wir nur die Spuren, von den Elefanten zudem auch die unübersehbaren Haufen und den Schaden, den sie auf der Suche nach Wasser in Twyfelfontein angerichtet haben. Ein Guide versprach, morgen mit uns um 7 Uhr die Herde aufzusuchen - vermutlich werden wir da aber noch schlafen; Zeit, Elefanten zu sehen, bleibt uns ja noch genug. Und was ist Twyfelfontein? Das ist der Platz, an dem Steinzeit-Menschen mehrere hundert Carvings und auch mehrere Malereien im roten Felsen hinterließen. Sie haben da auch schon alles dokumentiert, dem wir heute auf der Spur sind: Antilopen, Kudus, Löwen, Elefanten, Robben (obwohl wir hier mehr als 100 Kilometer vom Meer entfernt sind), Giraffen, Zebras, Nashörner,....Der einzige Unterschied ein paar tausend Jahre später: Sie haben sie mit Pfeil und Bogen gejagt, wir mit der Kamera ;-)

Freitag, 2. Juni 2017 - 19:54 Uhr

Grüße aus der Steinzeit

... im UNESCO-Welterbe Twyfelfontein.

Samstag, 3. Juni 2017 - 13:03 Uhr

Huab Lodge

...und wieder wie am Ende der Welt angekommen .

Samstag, 3. Juni 2017 - 17:35 Uhr

Von Pavianen und Warzenschweinen

Mit "Naturwundern" begann der Tag: Basaltsäulen (=Orgelpfeifen), Burnt Mountain und versteinerter Wald (Foto) - dazu erspähten wir auch einen prächtigen Bärenpavian mitsamt Family. Unterwegs begegneten uns Militär und Polizei und wir vermuteten schon eine Invasion in Angola. An der Straßensperre stellte sich heraus: Wilderer, die 2 Rhinos getötet hatten, wurden gesucht. Nach einer Wagendurchsuchung war klar, dass wir das ja offensichtlich nicht waren und rasch ging's weiter.
Die Huab Lodge hier liegt sehr idyllisch, man könnte auch abgelegen sagen. Einsam ist es allerdings nicht, denn bei unserem kurzen Spaziergang trampelte eine Warzenschweinfamilie im Mördertempo an uns vorbei, auch Zebras und Antilopen sagten hallo. Zum Entspannen dann noch ein Bad in der 45 Grad warmen Quelle, ein Sundowner-Bierchen und jetzt ab zum Abendessen....

Samstag, 3. Juni 2017 - 17:42 Uhr

Versteinerter Baumstamm

Sonntag, 4. Juni 2017 - 17:06 Uhr

Heute war großer Tierli-Tag

...Hier ein erstes Bild aus dem Etosha-Nationalpark.

Sonntag, 4. Juni 2017 - 19:06 Uhr

Auch Giraffen brauchen Abendessen...

Sonntag, 4. Juni 2017 - 19:10 Uhr

Wir und die Elefanten

Heute sind wir im Etosha-Nationalpark angekommen. Und wie das vorige Bild bereits gezeigt hat: Es ist einfach unglaublich. Der Park ist so groß wie halb Österreich, aber bereits auf den ersten 120 Kilometern haben wir "Namibia kompakt" gesehen: Zebra-Herden, hunderte Springböcke, Gnus, Kudus, Sträuße, Schakale - und das alles ohne die befürchteten Besuchermassen. Und so standen wir mit unserem Auto auch fast alleine an einem Wasserloch, als eine Elefanten-Herde (bei 50 hörten wir zu zählen auf) einfiel und sich in der Mittagshitze abkühlte - wir standen dort eine gute Stunde und waren einfach nur hin und weg. Back on the road hatten wir dann das nächste Elefanten-Erlebnis: Ein riesiger Elefanten-Bulle stand am Rand der Piste und fraß grad einen Baum kahl. Nach ausgiebigem Foto-Shooting wollte ich vorsichtig vorbei fahren - und fragte Christina, an was man erkennt, dass sich ein Elefant bedroht fühlt. Noch ehe Christina antworten konnte, hatte ich die Antwort - er dreht sich um, "schlackelt" mit den Ohren und rennt auf das Auto zu. Genau das tat der Elefant nämlich - ich hab schnell den Retourgang reingehaut und bin flott zurückgefahren. Aber wir hätten die Wettfahrt vermutlich bei den vielen Schlaglöcher verloren - zum Glück ist der Elefant dann stehen geblieben, hat uns kritisch angeschaut und dann weitergefressen. Wir haben dann gewartet, bis er sich verdrückt hat ;-) Wer übrigens Zweifel an meiner Darstellung hat (ich könnte ja übertreiben), kann ruhig Christina fragen - die wird euch die Story vollinhaltlich bestätigen. Wenig später haben wir ihn dann zum nächsten Wasserloch trotten gesehen, wo wir mit den Elefanten (diesmal waren es nur etwa 30) ganz allein waren. Letztes Highlight des Tages waren die Giraffen, die wir beim Sonnenuntergang beim Futtern aus nächster Nähe bestaunt haben - so lieb ;-)

Sonntag, 4. Juni 2017 - 19:15 Uhr

Das war der Bulle

...ein paar Sekunden später zeigte er uns, wo der Barthel den Most holt ;-)

Sonntag, 4. Juni 2017 - 20:24 Uhr

Rhinos!

Wahnsinn - jetzt haben wir auch noch drei Rhinos gesehen! Wir übernachten ja in einem aufgrund der vielen Raubtiere hoch umzäunten und schwer bewachten Camp im Nationalpark. Weil wir aber Neugierdsnasen sind, sind wir nach dem Abendessen noch an den Rand des Camps spaziert, um zu schauen, ob da irgendwelche Tiere zu sehen sind. Und was erspähten unsere Augen: drei Rhinos, die sich grad den Magen vollschlugen und ein halbes Wasserloch aussoffen. Traumhaft! Lichtverhältnisse waren naturgemäß nicht mehr gut, aber ein Handyfoto hab ich trotzdem angehängt - schließlich sieht man Rhinos selbst im Etosha nur sehr selten.

Montag, 5. Juni 2017 - 19:12 Uhr

Meet the Queens of Etosha!

Das war ein Tag!! Aber doch deutlich anders als erwartet. Giraffen waren ja schon fast keine Überraschung mehr (wir trafen sie kurz nach dem Start aus dem Camp), die Damen, die wir beim ersten Wasserloch sahen, schon. Denn sie zu sehen war aufgrund der Größe des Parks und der nicht zu großen Zahl an Tieren nicht so wahrscheinlich: Löwen! Und gleich 5 davon...witzig, wie die Zebras und Springböcke artig Abstand vom Wasserloch hielten und sich nur zaghaft vorwagten. (Foto ist wieder von der echten Kamera abfotografiert - deshalb dieser komische Raster).

Montag, 5. Juni 2017 - 19:23 Uhr

Ups....

Was der Elefant gestern nicht schaffte, hat heute ein deutscher Tourist geschafft: unser Auto kaputt zu machen. Aber keine Sorge, uns geht's gut und Ersatzauto ist unterwegs. Die ganze Geschichte (inkl. der Erlebnisse am namibischen Polizeiposten) erzählen wir gerne zu Hause.

Dienstag, 6. Juni 2017 - 16:46 Uhr

Kitschiges Ende

eines traumhaften Tages (mehr dazu dann später).

Dienstag, 6. Juni 2017 - 18:52 Uhr

Cheetah, yeah!

Wow - was für ein Tag! Zuerst einmal gleich in der Früh die gute Nachricht: Das neue Mietauto war da - wieder ein Toyota Fortuner, also alles klar für das nächste Geländewagen-Abenteuer (unsere Unfallstory und die Löwenfotos aus nächster Nähe waren die großen Gesprächsthemen beim Lagerfeuer in unserem Camp am gestrigen Abend gewesen). Einmal noch ging es also in den Etosha-Nationalpark - und der zeigte sich noch einmal von der besten Seite. Hunderte Zebras, Springböcke und Antilopen, Dutzende Giraffen, Gnus und Elefanten bereiteten uns einen fantastischen Empfang. Voll bezahlt machte sich unsere Strategie, die wenig befahreren Routen anzusteuern, dann am Nachmittag: Wir bestaunten ganz alleine, wie Hyäne (die erste, die wir sahen!), Giraffe, Zebra und Elefant gemeinsam ein Bad nahmen. Und dann packten Christina und ich die Welt nimma: Unter einem Baum erspähten wir zwei Geparden! Die pfauchten zuerst mal, machten sich dann vom Acker - wir folgten ihnen und sahen dann aus nächster Nähe, wie sie einen Springbock jagten! Ein unglaubliches Schauspiel! Dank unserer neuen Super-Kamera konnten wir das alles auch fotografieren ;-) Der Springbock konnte übrigens entkommen ;-) Zum Abschluss bestaunten wir dann noch eine ganze Giraffen-Herde beim Bad und die winzigen Dik-Diks (eine Antilopenart in Hasengröße) in der Abendsonne. Einfach nur genial - und das ganz ohne Safari-Guide!

Dienstag, 6. Juni 2017 - 19:07 Uhr

Im Angriffsmodus

Dienstag, 6. Juni 2017 - 19:14 Uhr

Dik-dik

Dienstag, 6. Juni 2017 - 19:24 Uhr

Giraffenbad

Mittwoch, 7. Juni 2017 - 14:48 Uhr

Letzte Wanderung und ein bissal chillen

Nach soviel Tierli-Schauen machten wir heute mal ein paar Meter Richtung Windhoek retour (schließlich fliegen wir ja am Freitag weiter nach Simbabwe). In der Frans-Indongo-Lodge angekommen, war dann Zeit für etwas Bewegung. So erkundeten wir die Gegend inkl des Hügels, von dem aus wir einen tollen Blick Richtung Waterberg hatten. Und jetzt bleibt sogar noch Zeit zum Chillen...

Donnerstag, 8. Juni 2017 - 17:07 Uhr

Gravelroad ade

Farewell gravelroad hieß es heute - am Abend gaben wir unseren Toyota-Fortuner zurück, nicht ohne vorher noch auf einer coolen Sandpiste in den Bergen bei Windhoek herumzufahren. Warzenschweine, Papageien, Oryx-Antilopen, Löffelhunde, Zebras und Bärenpaviane kreuzten unseren Weg, die erhofften Geparden ließen sich diesmal nicht blicken. Aber man kann ja nicht immer nur Glück haben ;-) Auch einen letzten Abstecher nach Windhoek machten wir noch. War uns bei unserer Ankunft der Stadtverkehr dort noch a bissl chaotisch vorgekommen, so fanden wir jetzt - 17 Tage später -, dass es eigentlich recht gesittet zugeht. So schnell ändern sich die Einschätzungen, wenn man mal ein paar tausend Kilometer auf namibischen Straßen gefahren ist und die lokalen Geflogenheiten kennt. Ja, und dann hieß es Abschiednehmen vom großartigen Leben "on the road" in Namibia - heute übernachten wir auf einer Ranch beim Flughafen und morgen geht's mit (einem sehr kleinen) Flugzeug zu den Viktoria Falls nach Simbabwe.

Freitag, 9. Juni 2017 - 17:00 Uhr

Länderwechsel

Am Morgen erhielten wir noch ausführliche Einblicke in das Leben eines namibischen Farmers durch den Verwalter der Lodge/Farm bevor er uns zum Flughafen brachte. Dort war dann Zeit für das obligatorische Reise-Bier, diesmal ein Windhoek Drought/Lager. Der Flug nach Victoria Falls dauerte nur etwas über eine Stunde. Der Flughafen dort überraschte uns, weil er total modern und sauber war (anders als Addis Abeba oder Windhoek). Aber er ist ja auch fast ausschließlich für Touristen und da will man als Diktator ja glänzen. Auch der Ort selbst ist 100% Touristennest, so gut wie hier wurden wir noch nie bewacht. Den Wasserfall selbst haben wir noch nicht gesehen. Dazu war es schon zu spät. Aber morgen dann....

Freitag, 9. Juni 2017 - 17:19 Uhr

Warten auf den Flug

Freitag, 9. Juni 2017 - 17:20 Uhr

Erster Blick Richtung Wasserfall

Samstag, 10. Juni 2017 - 16:08 Uhr

Victoria Falls

...ganz kitschig mit Regenbogen.

Samstag, 10. Juni 2017 - 16:23 Uhr

Einfach nur ein Traum

Heute war es soweit: Ein Kindheitstraum von mir, aber wohl auch von Christina, hat sich erfüllt - einmal an den Victoria Falls stehen. 10.000 Kubikmeter Wasser donnern pro Sekunde über den fast zwei Kilometer langen Wasserfall in die enge Schlucht. Und man kann dem Schauspiel von Zimbabwe aus auf einem herrlichen Trail mit vielen Aussichtspunkten folgen. Wir haben gleich den ganzen Tag an den mächtigsten Fällen der Welt verbracht, wurden durch die mehrere hundert Meter aufsteigende Gischt trotz Regenjacke völlig nass (ja, auch die Unterhose!), haben dann in sicherer Entfernung gewartet, bis wir trocken waren und uns danach erneut an die Kante zu den Wasserfällen gewagt. Wir sind jedenfalls alle zwei Kilometer entlang gegangen und ständig boten sich neue Anblicke ;-) Fazit: einfach nur ein extrem cooles Erlebnis, das man gar nicht richtig beschreiben kann! Aufgewärmt haben wir uns dann am Pool in unserem Hotel - wo in den Abendstunden auch eine ganze Affenbande eingefallen ist.

Samstag, 10. Juni 2017 - 16:31 Uhr

Der Mainfall

... der Viktoria Falls (eigentlich ist es nur ein kleiner Ausschnitt des Mainfalls, aber mehr ist sich durch den Blickwinkel nicht ausgegangen ;-))

Montag, 12. Juni 2017 - 16:14 Uhr

Abschied aus Afrika

Heimreise... Irgendwann ist es immer so weit (Foto vom Flughafen Addis Ababa - NICHT mein Lieblingsflughafen!). Auch wenn es zuhause natürlich auch toll ist - es ist schon traurig, nach drei so intensiven und schönen Wochen Namibia/Simbabwe wieder zu verlassen. Was uns bleibt? Neben 1000en tollen Fotos nehmen wir noch viel mehr unvergessliche Eindrücke mit. Ich schätze mal stark, Afrika wird uns wieder sehen...